offshore forum windenergie

Video

Schalthoff Live: Energie der Zukunft - Zukunft ohne Energie?

Schalthoff Live Hamburg 2057 - Energie Teil1 - hamburg1video

Schalthoff Live - Video Teil 1
Schalthoff Live - Video Teil 2

Aufzeichnung der Diskussionsrunde um erneuerbare Energie auf Hamburg 1 Live. Teilnehmer: Jörg Kuhbier (OFW), Stefan Schurig (Weltzukunftsrat), Rüdiger Kruse (CDU), Dietrich Graf (Vattenfall).

Offshore-Windenergie

Zukunft der Windenergienutzung in Deutschland und Europa

Foto: A. Iffländer

Nach derzeitigen Angaben der European Wind Energy Association (EWEA) wurden in Europa bis Ende 2011 3.813 Megawatt Offshore-Leistung installiert. Bis 2020 soll das 30 – 40, bis 2030 sogar das 100-fache der bisherigen Leistung in das Netz eingespeist werden. Bereits heute drehen sich in über 50 Offshore-Windparks mehr als 1.300 einzelne Anlagen vor den Küsten europäischer Staaten.

Und auch in Deutschland sind die ersten Projekte realisiert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind bereits 27 Projekte genehmigt und circa 80 Projekte in Nord- und Ostsee beantragt. Neben Alpha Ventus, Baltic I und BARD Offshore I speisen drei Testanlagen bei Emden (4,5 MW-Anlage von der Firma Enercon), bei Rostock (2,3 Megawatt Anlage von der Firma Nordex) und bei Wilhelmshaven (5 MW-Anlage von der Firma BARD) Strom in das deutsche Netz ein.

Um Auswirkungen auf das Landschaftsbild auszuschließen, werden die Offshore-Windparks in Deutschland - im Gegensatz zu skandinavischen und britischen Projekten - weit vor der Küste in bis zu 40 Meter tiefem Wasser errichtet. Die technischen Anforderungen (Turmbau, Kabellegung, Wartung, Netzanbindung) sind hierbei um ein Vielfaches höher als beim Bau von Anlagen direkt vor der Küste. Der deutsche Rückstand in Sachen Offshore resultiert zum einen aus diesen hohen technischen und logistischen Anforderungen, geht aber auch auf ein aufwändiges Genehmigungsverfahren, hohe Umweltauflagen sowie Verzögerungen in der Netzanbindung zurück. 

zum Seitenanfang